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Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug Bayern e.V. Ehrenamt-im-Strafvollzug Weiden |
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Wir suchen Bürgerinnen und Bürger, die in der JVA Weiden ehrenamtlich mitarbeiten, die uns bei der Betreuung von Strafgefangenen unterstützen. Für einen ersten Einstieg haben Gefangenen und Ehrenamtliche zwei Stunden Zeit, um über alles zu reden, zu diskutieren und sich auszutauschen. Und Sie werden überrascht sein, mit welcher Freude Sie von den Gefangenen empfangenen werden und mit welcher Begeisterung und Ernsthaftigkeit sie bei der Sache sind. |
Die Ehrenamtlichen treffen sich regelmäßig!
Selbstverständlich sind auch Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dazu herzlich eingeladen.
Nächstes Treffen
14. Februar 2012
ab 19:00 Uhr
im
Restaurant Postkeller
Sie erreichen uns über den
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Das 3. Konzert in der JVA
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Wichtiger Hinweis für Angegörigen von Strafgefangegen!
"Mitgehangen - Mitgefangen"
Offener Treff für Angehörige von Inhaftierten Jeden ersten Freitag im Monat von 14:30 bis 17:00 Uhr Wollen Sie ...?
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Asylstraße 3, Erdgeschoß Kontakt:
Andrea Konz Cariasverband Weiden-Neustadt/WN
Nikoleistraße 6,
92637 Weiden Tel.: (09 61) 3 89 14-0
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"Der Neuer Tag" die Zeitung für die Oberpfalz berichtete am 20.08.2008
Lichtblick hinter Gittern Michaela Höfer betreut ehrenamtlich Gefangene - Vorbereitung auf ein Leben ohne Straftaten Mantel. (sei) Ungewöhnlichen sozialen Dienst leistet die 38-jährige Michaela Höfer aus Rupp-rechtsreuth seit 2005. Sie betreut ehrenamtlich Strafgefangene in der Justizvollzugsanstalt Weiden. Michaela Höfer kennt keine Schwellenangst vor der Haftanstalt in Almesbach. Die 38-Jährige will Gefangene so weit bringen, dass sie sich später im bürgerlichen Leben zurechtfinden - ohne wieder auf die schiefe Bahn zu gelangen. Aus der anfangs achtköpfigen Gruppe blieben neben Höfer nur noch Alfred Schell und Peter Lottes übrig. Letztere kümmern sich mehr um die Entlassungsvorbereitung. Die ehrenamtliche Betreuung Strafgefangener ist etwas ganz anderes als ein gesetzlicher Betreuer. Die Rupprechtsreutherin faszinierte das Thema Justiz und Strafvollzug schon als 20-Jährige, als ein zu lebenslänglicher Haft Verurteilter in einer Zeitschrift nach einer Brieffreundschaft suchte. Diesen Kontakt hält sie bis heute. Die verheiratete Mutter einer Tochter will dazu beitragen, bei den Gefangenen Defizite ihres sozialen Reifungspro-zesses aufzuarbeiten, persönliche Schwierigkeiten zu lösen und die Eingliederung in das Leben in Freiheit zu unterstützen.
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Die ehrenamtlichen Betreuer begleiten die Insassen auch bei Freigängen. „Am liebsten wollen die Gefangenen dann Essen gehen, meist bei Mc Donald's oder in die Eisdiele, oder einfach nur durch die Stadt bummeln." Für etwaige Fluchtversuche wird der Betreuer nicht zur Verantwortung gezogen. Höfer hat indes keinen übertrieben ausgeprägten Sozialtick. "Mitleid ist nicht angebracht, jeder Täter hat sich seine Strafe selbst zuzuschreiben und muss auch seine Zeit absitzen." Sie will aber erreichen, dass die Häftlinge ein Dasein ohne Straftaten als lebenswertes Leben erkennen lernen. Viele Insassen fühlen sich nutzlos, ausgegrenzt, unwürdig. Deshalb will die Betreuerin bei ihnen wieder Selbstwertgefühl aufbauen. Ihr Ziel ist keinesfalls, die Welt zu verbessern. "Schon ein Dankeschön freut mich wahnsinnig." Wichtig ist für die Frau, den Gefangenen vorurteilsfrei zu begegnen. Es ist für den Betreuer nicht wichtig, warum jemand einsitzt. Im Gefängnis ist der Umgangston mit den ehrenamtlichen Betreuern keineswegs rau. "Die Strafgefangenen seien höflich und zuvorkommend", versichert Höfer. Sie organisierte schon mal einen Spieleabend für 25 Insassen, die begrüßten sie alle ganz höflich mit Handschlag. |
Zuerst entsteht persönlicher Kontakt im Besuchsraum, später steht ein Anwaltszimmer zur Verfügung und Höfer braucht sich nicht mehr an die offiziellen Besuchszeiten halten. Das Engagement stößt im Umfeld der Betreuer meist auf Unverständnis. Aber die Ehrenamtlichen tragen dazu bei, Vorurteile gegenüber Gefangenen abzubauen und ihre Wiedereingliederung zu fördern. "Man gibt nicht nur, man bekommt auch was zurück", ist Höfer überzeugt. Einmal im Monat treffen sich die Betreuer zum Erfahrungsaustausch. Ansprechpartner sind Thomas Hartmann, Sozialpädagoge der JVA, und Andrea Konz, Sozialpädagogin beim Caritas-Kreisverband. Auch stellvertretender Anstaltsleiter Johann Betz schenkt allen gerne ein offenes Ohr. Vielseitig interessiert |
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© LAG 2012-01-31
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