Landesarbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiter im Strafvollzug Bayern e.V.
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Sie wollen an der Wiedereingliederung von Gefangenen mitwirken?

Und wollen ehrenamtliche Mitarbeiterin, ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Justizvollzugsanstalt in Landshut werden?

Dann wenden Sie sich an:
Frau Sozialpädagogin Claudia Zirngibl,
Berggrub 55
84036 Landshut,
Tel: (0871) 47380 - 0
E-Mail: sozial.dienst@jva-la.bayern.de

Sie wird Sie zu einem Gespräch einladen und Sie dabei auch über alle wichtigen Details sowie die Rechte und Pflichten informieren.



Die neue JVA, Klicken Sie hier!
Eine Person ist für die ehrenamtliche Mitarbeit im Justiz-
vollzug geeignet, wenn sie zur Mithilfe bei der Erreichung des Vollzugszieles bereit und in der Lage ist, eine Ge-
fährdung der Sicherheit und Ordnung der Anstalt oder ein sonstiger Missbrauch nicht zu befürchten sind und kein Ausschlussgrund vorliegt.
Personen, die in der Sozialarbeit erfahren sind oder die bei der ehrenamtlichen Tätigkeit sonstige berufliche Kenntnisse oder Erfahrungen verwerten können, sollten sich im Besonderen angesprochen fühlen.

Nicht zugelassen werden,

  1. wer noch nicht 21 Jahre alt ist
  2. gegen wen innerhalb der letzten fünf Jahre eine Freiheitsstrafe oder eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung verhängt oder vollzogen wurde
  3. wer unter Bewährungs- oder Führungsaufsicht steht
  4. gegen wen ein Ermittlungs- oder Strafverfahren anhängig ist
  5. gegen wen aufgrund einer durchgeführten Sicherheitsüberprüfung Bedenken bestehen.


Ehrenamtlichen Treff 01

Ehrenamtlichen Treff 02

Foto: JVA Landshut

Kein alltägliches Ehrenamt

Jährliches Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Justizvollzugsanstalt
Alle Jahre wieder bedankt sich der Leiter der Justizvollzugsanstalt, Leitender Regierungsdirektor Hans Amannsberger, gerne bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt Landshut für ihre Mithilfe in der Resozialisierung von Straftätern. Da der Umgang mit Straftätern nicht gerade beliebt und angesehen ist, kann es den Ehrenamtlichen nicht hoch genug angerechnet werden, dass sie auf diese Weise einen beträchtlichen Beitrag leisten, aus Straftätern wieder gesetzestreue Mitbürger zu machen.
Zwar haben viele Gefangene der Justizvollzugsanstalt ihre Familien und Freunde, die sie nach einer Inhaftierung wieder aufnehmen und bei den ersten Schritten in Freiheit unterstützen. Bei der Arbeit mit den Gefangenen im Vollzug ist die Anstalt jedoch auf die vielfältigen Fähigkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeiter angewiesen.
Für die zurzeit 551 Gefangenen und Jugendarrestanten stehen der Anstalt 53 Helfer zur Seite, unter anderem Anonyme Alkoholiker, kirchliche Gruppen, das Haus International, das Landshuter Netzwerk, aber auch Unterstützer anderer Behörden wie die Agentur für Arbeit oder die Stadt Landshut. Hierzu kommen Personen, die Einzelfallhilfe leisten und beispielsweise Gefangene bei Behördengängen oder Wohnungsbesichtigungen begleiten. Auch verschiedene Freizeitgruppen wie Sport-, Gitarren- oder Fremdsprachenkurse werden von Externen innerhalb der Mauern durchgeführt.
Zum alljährlichen Gesprächs- und Informationsaustausch gab Anstaltsleiter Amannsberger einen Rückblick über das Jahr 2011 in den Bereichen Arbeitsbetriebe innerhalb der Anstalt, wobei das Catering der Anstaltsküche für externe Veranstaltungen besonders häufig gelobt werde. In diesem Bereich werden auch ständig Gefangene zu Köchen ausgebildet. Gefangene haben mit Unterstützung der Agentur für Arbeit auch die Gelegenheit, sich zu Fachkräften im Bereich der Photovoltaik und erneuerbaren Energien umschulen zu lassen.

Im sozialen Training werden Kurse zur Beherrschung aufkeimender Aggressionen angeboten.
Was noch fehle, so Amannsberger, sei ein ehrenamtlicher Betreuer für eine Schachgruppe.

Bei einer schmackhaften Brotzeit aus der Anstaltsküche wurden schließlich die unterschiedlichsten Themen zwischen Ehrenamtlichen und Fachdiensten der Anstalt in gemütlicher Runde diskutiert.
Weitere ehrenamtliche Helfer im Strafvollzug werden gesucht. So soll demnächst versucht werden, Personen für die Arbeit mit Jugendarrestanten, welche in der Regel 14 bis 21 Jahre alt sind, zu gewinnen. Dies könnten beispielsweise pensionierte Lehrer sein, die den Jugendlichen Unterricht in Deutsch, Mathematik oder Sozialkunde geben.
Bei Interesse kann man sich an Frau Sozialinspektorin Claudia Zirngibl unter der Telefonnummer 0871/47380-1430 oder claudia.zirngibl@jva-la.bayern.de wenden.

Hans Amannsberger,
Leitender Regierungsdirektor und Leiter der JVA Landsberg


Herr Shao Bingfang, Vizedirektor des Justizministeriums der Volksrepublik China (vorne v.l.n.r an 6. Stelle neben Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalt Landshut, Leitenden Regierungsdirektor Hans Amannsberger (an 7. Stelle vorne von links nach rechts) und Dolmetscherin Frau Lu ( an 8. Stelle vorne von links nach rechts, mit türkisfarbener Bluse)

Foto JVA Landshut       

Pressemitteilung vom 28. Oktober 2011

Neue Landshuter Justizvollzugsanstalt als Vorbild für Fernost Chinesische Delegation informiert sich über modernen Strafvollzug

Seit der Inbetriebnahme der neuen Justizvollzugsanstalt in Berggrub im Sommer 2008 haben sich bereits viele Fachbesucher über die zurzeit modernste Anstalt des Freistaates Bayern durch Besuche ein eigenes Bild von dem fortschrittlichen bayerischen Vollzugskonzept machen können. Neben zahlreichen deutschen Experten haben sich auch Besuchsgruppen aus der Mongolei, Frankreich, Bulgarien und Rumänien über die neue Justizvollzugsanstalt informiert.
Anstaltsleiter Hans Amannsberger konnte diesmal mit einem „Nihao“ und „Huanying Guanglin“ (Guten Tag und herzlich Willkommen) sogar den Vizedirektor des Justizministeriums der Volksrepublik China, Herrn Shao Bingfang, zusammen mit 22 Leiterinnen und Leitern von chinesischen Vollzugseinrichtungen begrüßen.
Die Besuchergruppe wollte sich in Sachen moderne europäische Standards im Strafvollzug ein eigenes Bild machen. Unter Vermittlung der Deutsch-Chinesischen-Management-Training gemeinnützige GmbH in Köln konnten sich die chinesischen Juristinnen und Juristen auch im Bayerischen Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz Kenntnisse über die deutsche Strafrechtspflege vermitteln lassen.

In der Justizvollzugsanstalt Landshut interessierte sich die Gruppe um Herrn Vizedirektor Shao Bingfang insbesondere für die moderne Sicherheitstechnik, wobei besonderes Augenmerk auf das Verhindern von Ausbrüchen gelegt wurde. Beeindruckt zeigten sich die Experten von dem individualisierten, elektromotorischen Schließsystem und der hochmodernen Sicherheitszaunanlage des Landshuter Gefängnisses.
Die den Besuch begleitende Dolmetscherin, Frau Lu, Doktorandin in Kartellrecht an der Ludwig-Maximilian-Universität München, vermittelte dem Leiter der Landshuter Justizvollzugsanstalt, Leitenden Regierungsdirektor Hans Amannsberger den positiven Eindruck, den die Delegation in der friedlichen und freundlichen Atmosphäre der Anstalt verspürte. Überrascht waren die weitgereisten Besucher, welch hohen Stellenwert die Arbeit und Ausbildung im Resozialisierungsbemühen der Anstalt besitzt.
Auch die Tatsache, dass bis zu 64 Gefangene der Justizvollzugsanstalt täglich die Anstalt selbstständig zum Arbeiten in externen Firmen in und um Landshut verlassen, zauberte ungläubiges Staunen auf das Gesicht der fernen Besucher. Auf die Frage, wie viele Gefangene nach der Arbeit denn nicht wieder freiwillig in die Anstalt zurück kämen, konnte Anstaltsleiter Amannsberger auf die makellose Bilanz aus dem Jahr 2010 verweisen.

Leitenden Regierungsdirektor Hans Amannsberger


Pressemitteilung vom 21. Juli 2011

Polnisches Generalkonsulat übergibt
Bücherspende

Bücher aus Polen

Von links: Konsul Jacek Barylak, stellvertretenden Leiter der Justizvollzugsanstalt
Landshut Oberregierungsrat Marcus Hegele und für die Bücherei zuständige
Anstaltslehrer Andreas Dahlmann


 

 

 

Am gestrigen Mittwoch übergab das Generalkon-sulat der Republik Polen, vertreten durch Herrn Konsul Jacek Barylak, der Justizvollzugsanstalt Landshut eine großzügige Bücherspende (bestehend aus polnischsprachigen Sachbüchern, Roma-nen und Lexika) für die Gefangenen-bibliothek.

Der stellvertretende Leiter der Justizvoll-zugsanstalt Landshut, Oberregierungsrat Marcus Hegele, bedankte sich im Namen der Inhaftierten für das Präsent.

Die Gefangenenbibliothek der Justiz-vollzugsanstalt Landshut weist derzeit einen Bestand von 5100 Büchern aus.

Im Jahr 2010 befanden sich in der Justiz-vollzugsanstalt Landshut - Berggrub 12 Ge-fangene mit polnischer Staatsbürgerschaft.

Marcus Hegele
Oberregierungsrat
Stv. Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut

 

Pressemitteilung vom 22. Juni 2011

SOLDOUT! hinter Schloss und Riegel

Konzert in der Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub

 


SOLDOUT! hinter Schloss und Riegel

Konzert in der Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub
Samstag, 11. Juni 2011. Das große Stahltor der Justizvollzugsanstalt Landshut öffnet sich nur kurz und lässt die mit Musikinstrumenten vollgepackten Fahrzeuge einfahren. Eine streng bewachte, sonst weitgehend abgeschirmte Welt, geprägt von Gitter und Stacheldraht offenbart sich den neun Musikern von SOLDOUT!.
Unmittelbar nach dem Soundcheck wird auch schon das „Publikum“ hereingeführt. 70 blau gekleidete Männer, meistens tätowiert und mit muskulösen Armen warten nun im Saal, flankiert von wachsamen Vollzugsbeamten.
Als SOLDOUT! die Bühne betritt, ist das Eis jedoch schon längst geschmolzen. Dafür haben Bonnie and the Clydes gesorgt, die gefängniseigene Band, welche begleitet von viel Applaus drei Songs zum besten gab. Dann geht alles rasend schnell. Schon während Brickhouse, der ersten Nummer, beginnen einige im Publikum zu zappeln. Spätestens bei James Brown’s Sex Machine „steppt in der JVA der Bär“ ( so ein Bandmitglied). Der gesamte Saal klatscht im Takt mit, als das Intro von CarWash erklingt und mit Kiss setzt die Band dem Nachmittag den Höhepunkt auf. Sogar der ein oder andere Beamte kann ein zartes Mitschnippen der Finger nicht verheimlichen. Leider vergehen die neunzig Minuten viel zu schnell, so dass das Publikum nach frenetischem Beifall und Zugaberufen wieder zurück in die Hafträume gebracht wird.
Dieses Konzert war sicherlich eines der bisherigen kulturellen Höhepunkte in der dreijährigen Geschichte der Justizvollzugsanstalt Landshut – Berggrub.
Die Leitung der Justizvollzugsanstalt Landshut ist den engagierten Bandmitgliedern ausgesprochen dankbar, Musik in den ansonsten eher grauen Gefängnisalltag gebracht zu haben.
Marcus Hegele
Oberregierungsrat
Stv. Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut

Pressemitteilung vom 25. November 2010

Neue Justizvollzugsanstalt weist internationale Standards auf

Chinesische Delegation informiert sich über modernen Strafvollzug

Chinesische Delegation in der JVA Landshut

Anmerkung zum Bild: Herr Yulong Peng, chinesisches Justizministerium (v.l.n.r an 7. Stelle neben Ltd. RegDir Hans Amannsberger


 


Seit der Inbetriebnahme der neuen Justizvollzugsanstalt in Berggrub im Sommer 2008 haben sich bereits viele Fachbesucher über die zurzeit modernste Anstalt des Freistaates Bayern durch Besuche ein eigenes Bild von dem fortschrittlichen bayerischen Vollzugskonzept machen können. Neben zahlreichen deutschen Experten haben sich auch Besuchsgruppen aus der Mongolei, Frankreich und Rumänien über die neue Justizvollzugsanstalt informiert.

Den weitesten Weg, um sich in Sachen moderne europäische Standards im Strafvollzug ein eigenes Bild zu machen, hat gestern eine Gruppe von 25 Anstaltsleitern und Mitarbeitern des Justizministeriums der Volksrepublik China auf sich genommen. Unter Vermittlung der Deutsch-Chinesischen-Management-Training gem. GmbH in Köln konnten sich die chinesischen Juristen im Bayerischen Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, bei dem Oberlandesgericht und der Generalstaatsanwaltschaft München Kenntnisse über die deutsche Strafrechtspflege vermitteln lassen.

In der Justizvollzugsanstalt Landshut interessierte sich die Gruppe unter der Leitung von Herrn Yulong Peng vom chinesischen Justizministerium insbesondere für die moderne Sicherheitstechnik, wobei besonderes Augenmerk auf das Verhindern von Ausbrüchen gelegt wurde. Beeindruckt zeigten sich die Experten von dem individualisierten, elektromotorischen Schließsystem und dem Perimeterschutz des neuen Gefängnisses. Die den Besuch begleitende Dolmetscherin, Frau Zhenyue Diao vermittelte dem Leiter der Landshuter Vollzugseinrichtung, Leitenden Regierungsdirektor Hans Amannsberger den positiven Eindruck, den die Delegation in der friedlichen und freundlichen Atmosphäre der Anstalt verspürte. Überrascht waren die weitgereisten Besucher, welch hohen Stellenwert die Arbeit und Ausbildung im Resozialisierungsbemühen der Anstalt besitzt.

Pressemitteilung der Justizvollzugsanstalt Landshut
vom 30. Juli 2010

Abschluss

v.l.): Küchenmeister Michael Peterlik, Kochgeselle, Anstaltsleiter Hans Amannsberger, Hauptschulabsolventen, Anstaltslehrer Andreas Dahlmann, Rektor der Hauptschule Vilsbiburg Karl-Heinz Thöne, Schulrat Stefan Pielmeier

Zeugnisverteilung auch in der Justizvollzugsanstalt Landshut

Berufsausbildungen dauern zwei Jahre. Genau nach dieser Zeit seit Eröffnung der neuen Justizvollzugsanstalt in Landshut-Berggrub im Jahr 2008 konnten nun der erste in den eigenen Betrieben der Anstalt ausgebildete Gefangene sowie zwei die Anstaltsschule besuchende Gefangene im Rahmen einer kleinen Feier ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

Der Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut, Hans Amannsberger gratulierte den erfolgreichen Absolventen und merkte an, dass sie mit ihrem ausdauernden Lernen den Grundstein für ein Leben ohne Straftaten gelegt haben. Mit Stoltz könne sie auf dem Erreichten aufbauen. Dank sagte der Anstaltsleiter dem ausbildenden Küchenmeister, Michael Peterlik, und dem Anstaltslehrer Andreas Dahlmann, die motivierend und geduldig die drei Strafgefangenen zu den hervorragenden Leistungen führten. Lobend erwähnte er auch die Unterstützung durch das Schulamt und die Berufsschule Landshut sowie die Hauptschule Vilsbiburg.

Zwei Gefangene erhielten das Zeugnis über den Qualifizierenden Hauptschulabschluss mit guten und sehr guten Durchschnittsnoten. Die Teilnahme an den Prüfungen wurde in Zusammenarbeit mit der Hauptschule Vilsbiburg durchgeführt. Die bemerkenswerten Ergebnisse sind umso erfreulicher, da bei manchen Gefangenen die Schulzeit schon einige Jahre zurückliegt und der für die Prüfungen nötige Unterrichtsstoff in nur fünf Monaten erlernt wurde. Die Absolventen mussten daher in ca. 350 Unterrichtsstunden großes Durchhaltevermögen und Ehrgeiz beweisen, um die Anforderungen zu meistern.

Dies gilt ebenso für den ersten erfolgreichen Absolventen einer Berufsausbildung innerhalb der Justizvollzugsanstalt. Nach intensiver Vorbereitung durch die Ausbilder in der Anstalt und die Lehrer der Berufsschule bestand er seine Gesellenprüfung als Koch mit der Durchschnittsnote „gut“, wobei seine sehr gute praktische Prüfung die beste aller Prüfungsteilnehmer war.

PRESSEMITTEILUNG vom 6. Mai 2010

Zu klein und zu alt: Erdinger Gefängnis wird 2011 saniert und erweitert - klicke hier!

 

Foto: JVA
PRESSEMITTEILUNG vom 11. November 2009

Jährliches Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Landshut

Am vergangenen Donnerstag sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Landshut wieder zum alljährlichen Gespräch und Informationsaustausch in der JVA zusammengekommen. In einer kurzen Ansprache bedankte sich der stellvertretende Anstaltsleiter Marcus Hegele für das entgegengebrachte Engagement und betonte dabei die Wichtigkeit ehrenamtlicher Tätigkeit bei der Behandlung und Wiedereingliederung der Gefangenen in die Gesellschaft. Diese reiche von regelmäßigen Besuchen einzelner Gefangener bis hin zur Gruppenarbeit im therapeutischen, religiösen und Freizeitbereich. Bei einer kleinen Brotzeit wurden schließlich die unterschiedlichsten Themen zwischen Ehrenamtlichen und anwesenden Fachdiensten in gemütlicher Runde diskutiert. An ehrenamtlicher Mitarbeit Interessierte erhalten weitere Auskünfte unter 0871/47380-1430.

Marcus Hegele, Oberregierungsrat, Stv. Anstaltsleiter
JUSTIZVOLLZUGSANSTALT LANDSHUT,Berggrub 55, 84036 Landshut

JUSTIZVOLLZUGSANSTALT LANDSHUT,Berggrub 55, 84036 Landshut

PRESSEMITTEILUNG
vom 22. Mai 2009

Vatertag hinter Gittern - Gefangene der Justizvollzugsanstalt Landshut feiern mit ihren Kindern

Vatertag einmal anders. So könnte man das bezeichnen, was sich am Himmelfahrtstag in der Justizvollzugsanstalt Landshut-Berggrub abspielte. Es war ein ungewöhnliches Bild, das sich am vergangenen Donnerstag in der Turnhalle der Justizvollzugsanstalt Landshut bot. 14 Kinder im Alter zwischen drei und 13 Jahren spielten mit ihren Papas Fußball, Basketball oder „Eierlaufen“. Auf einem große Fallschirm konnten sie sich austoben oder einfach durch die Halle ziehen lassen.

Neun ausgewählten Gefangenen wurde die Gelegenheit gegeben, in der Sporthalle der Anstalt zwei Stunden lang mit ihren Kindern zu spielen. Die Mütter konnten sich in der Zwischenzeit bei Kaffee und Kuchen, der vom Bayerischen Landesverband für Gefangenenfürsorge finanziert wurde, vom Alltag erholen.

Vor einigen Monaten hatten der stellvertretende Leiter der Justizvollzugsanstalt Landshut, Oberregierungsrat Marcus Hegele und die Mitarbeiter des Sozialdienstes die Idee, den inhaftierten Papas einen „Vatertag“ zu organisieren. „Zur Resozialisierung gehört auch, dass die Familien während des Strafvollzuges möglichst nicht kaputt gehen, sondern sogar gestärkt oder verbunden werden“, so Oberregierungsrat Marcus Hegele. Der „Vatertag hinter Gittern“, der in Bayern wohl ein einzigartiges Projekt war, leistete hierzu einen großen Beitrag.

 

 


 

Foto: JVA
Informationsbroschüren können angefordert werden bei der Justizvollzugsanstalt Landshut, Berggrub 55, 84036 Landshut.

 


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© LAG 2011-12-13